Wer? oder vielmehr Was? Steckt hinter „Contra Xenofobia“ (Gegen Fremdenhass) ?

Entgegen der neuerdings stark verbreiteten Meinung, „Contra Xenfobia“ sei eine erst neuerdings entstandene Bewegung existiert zumindest der Gedanke dahinter mittlerweile schon fast drei Jahren. Damals machten sich einige Jugendliche in Menden Gedanken darüber was man gegen die vereinzelten Rechten Gruppierungen in Menden und Umgebung tun könnte und man kam zu dem Entschluss dass es zunächst ein Problem sei dass all jene, die sich gegen diese Neu National Sozialistischen Gedankenzüge stellen, untereinander nicht zwingend vereint sind. Leider ist es in der Rechten Szene eine zwingende Notwendigkeit dass diese zusammenhält, denn glücklicherweise ist und bleibt diese ja eine Minderheit in der Gesellschaft, existieren tut sie dennoch. Da dies wie bereits erwähnt bei den „Antifaschisten“ nicht unbedingt der Fall war (und ist), befand man dass es „Vereinigung der Szene“ von Nöten sei. Nicht ganz uneigennützig war dieser Befund allein aus der Sicht, als dass sich einige der Antirassistischen bzw. Antifaschistischen Mendener Skinheads immer wieder in die falsche Ecke gedrängt fühlten, auch wenn „Szenekenner“ wissen dass Skinheads noch lange keine Nazis, sondern ganz im Gegenteil vom Grundgedanken her eine Unpolitische aber dennoch Antirassistische Bewegung sind. (siehe zum Beispiel http://www.du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de). Zunächst kam es keinem in den Sinn das ganze öffentlich zu machen und so wurden in kleiner Runde Shirts bedruckt und ein wenig mit Ideen gespielt, so war zum Beispiel die Organisation von Konzerten geplant sowie Spendenaktionen für Organisationen wie „Mut gegen Rechte Gewalt“. Im Laufe der Zeit verlor das Projekt an Bedeutung, von Naziaktivitäten konnte nicht mehr wirklich die Rede sein und wenn man „Contra Xenofobia“ auch im Herzen trug wurde sich nicht mehr um das Projekt gekümmert. Als dann in Menden die Kommunalwahlen immer näher rückten stellte man mit Entsetzen fest, dass doch wieder mehr und mehr von den Nationalen Sozialisten zu hören war. Massenhaft wurde unsere Stadt mit NPD Aufklebern zugeklebt, die trotz (laut NS Menden) nicht existierendem Faschismus und Fremdenhass bei Mendener Nazis) zur Ausbürgerung nicht Deutschstämmiger Mitbewohner aufriefen. Weitab von den nächtlichen Aktivitäten der meist jüngeren Nazis wurde aber erst so richtig deutlich, was Menden bei der nächsten Kommunalwahl zu erwarten hatte, konnte die NPD doch diesmal mehrere Wahlbezirke besetzen, die Chancen für einen Erfolg bei der Kommunalwahl standen gut. Das schien auch die Stimmung der Jung Nationalisten zu heben, die sich im Vorfeld der Wahlen auf einmal immer öfter zu nächtlicher Stunde in die Stadt wagten, vor Szenekneipen rumpöbelten und Konfrontationen nicht abgeneigt waren. Für den Mendener „Antifaschisten“ hieß es nun Aktiv werden, aufklären was den Mendener Bürger bei der Wahl erwarten könnte und was, weit ab von der halbwegs seriös auftretenden NPD in Mendens Straßen so passiert. Dies war der Zeitpunkt an dem das alte Problem der unvereinten Szene wieder aufkeimte. Es bildete sich die so genannte Antifaschistische Aktion Märkischer Kreis Nord, der sich aber einige „Antifaschisten“ sträubten beizutreten, aufgrund des LEIDER schlechten Images der „Antifa“ im Vorfeld dieses Erläuterungstextes ist das Wort „Antifaschist“ bewusst in Anführungszeichen gesetzt da dieses oft Missverstanden wird. Ein Antifaschist hat nicht einer Organisation wie der Antifa beizuwohnen und verfolgt daher auch nicht zwingend politische Ziele, dies heißt dass man auch Antifaschist sein kann ohne zwingend Linksradikal, Anarchistisch oder Kommunistisch zu sein. Auch wenn also eine Antifaschistische Aktion wirklich nur das Ziel des Antifaschismus verfolgt haftet leider immer ein eher negativer Ruf mit an. Mit „Contra Xenofobia“ wollten bzw. wollen wir erreichen, dass sich Antifaschisten frei von jeglicher politischen Meinung vereinen um gemeinsame Ziele zu verfolgen. Wir dulden jedermann, es ist egal wie man aussieht, ob man Grün, Rot oder Schwarz wählt, alternative Musik wie Punk, Metal, Oi! oder ähnliches hört oder sogar „Mainstream“, wir alle haben ein Ziel, Nationales Sozialismus, Faschismus und Fremdenhass zu bekämpfen und dagegen Einzustehen, und dass ist was wir erreichen wollen. „Alternative Jugendliche“ sollten in Menden keine Angst haben müssen aufgrund ihrer Einstellung Verbal oder, wie in letzter Zeit des Öfteren geschehen, Physisch attackiert zu werden und den Mendener Bürgern muss die Augen geöffnet werden, welches Ausmaß die Rechte Szene in ihrer Stadt einnimmt. Wir gehen keine Radikalen Wege, bekennen uns zu keiner Partei und keiner politischen Richtung, wir sind Antifaschisten!
Wir wollen uns hiermit nicht als DIE beste alternative darstellen. Wir haben nichts gegen die Antifa oder andere Gruppierungen!
Wir wollen nur zeigen das es noch eine Alternative gibt, keinesfalls andere schlecht machen!
Jede Gruppierug hat seinen eigenes Gebiet, für die sie zuständig sind, doch alle vereint eines: Gegen nazis, Faschismus und Fremdenhass!
In diesem Sinne: Contra Xenofobia, für ein besseres Miteinander…